Veranstaltungen
Der Arbeitskreis Filmarchivierung NRW hat in
Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Schwerte eine Reihe von Tagungen
durchgeführt. Diese öffentlichen Fachtagungen möchten
- Möglichkeiten der öffentlichen Präsentation historischen Filmmaterials
aufzeigen,
- durch praktische Beispiele den korrekten Umgang mit Film- und Videomaterial
vermitteln,
- Probleme im Umgang mit dem empfindlichen Material aufzeigen,
- über den praktischen Umgang, die Lagerung und die Sicherung von Film
informieren,
- Fragestellungen aus dem Archivalltag behandeln,
- ein landesweites Kontaktnetz aufbauen.
+++ Rückblick +++
7. Oktober 2010
"Filme bewerten: Eine vernachlässigte Notwendigkeit"
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4. Öffentliche Fachtagung des AK Filmarchivierung NRW in der Katholischen
Akademie Schwerte
Die Bewertung von Archivgut, und dazu gehört der Film, ist eine der
schwierigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben des Archivars. Er allein
entscheidet über dessen Aufbewahrung auf Dauer oder über dessen Vernichtung für
immer. Alles aufzubewahren, das weiß der Archivar aus eigener Erfahrung nur zu
gut, ist keine Lösung; denn die finanziellen Ressourcen würden bei weitem nicht
ausreichen, um die für Unterbringung, archivtechnische Bearbeitung, Erschließung
und Bereitstellung zur Nutzung erforderlichen Sach- und Personalmittel
aufzubringen.
Der Film hat im Unterschied zum Aktenstück eine weitere Qualität, die bei der
Bewertung berücksichtigt werden muss. Abgesehen von dem Dokumentations- und
Informationswert sowie dem Charakter des Unikats kann es sich um ein
Filmkunstwerk handeln. Deshalb ist in vielen Fällen das Bewertungsproblem nicht
mit den Antworten auf die schwierigen Fragen nach der Evidenz und dem
Informationswert gelöst. Es bedarf eines differenzierten, auf das Archivgut Film
abgestimmten Bewertungsverfahrens, das über das Inhaltliche hinausgeht.
Die Tagung soll durch Fachbeiträge, Diskussionen und Gespräche sowie praktische
Demonstrationen helfen, Sie bei der Bewertungsentscheidung, für die es keine
Patentlösung gibt, zu unterstützen und sicherer zu machen. Zugleich sollen
geklärt werden, ob und wann es sich lohnt, Schnittmaterial, Licht-, Tonspur- und
Mixbänder etc. auf Dauer aufzuheben.
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Foto: Regisseur Hugo Niebeling (links) und Dr. Markus Leniger (Katholische Akademie Schwerte), 20. August 2009 |
20. August 2009
"Historische Filme – Präsentieren und Vermitteln".
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3. Öffentliche Fachtagung des AK Filmarchivierung NRW in der Katholischen
Akademie Schwerte
Das zielgerichtete Sammeln und die sachgerechte Lagerung von Filmen, die einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes unseres Landes darstellen, sind wichtig und unabdingbar. Allerdings werden diese Anstrengungen hauptsächlich dafür unternommen, um diese Filme heute und morgen für Zwecke der Wissenschaft und der Bildung nutzen und sie der interessierten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Erhaltung ohne die Möglichkeit des Anschauens ist sinnlos.
Die Präsentation von Originalmaterial erfordert besondere Geräte und ein spezielles Handhabungswissen. Nach der Überspielung auf moderne Trägermaterialien ist zwar die Vorführung technisch meist problemlos, aber es bleibt auch dann in jedem Falle zu berücksichtigen, dass die Filme historisch, also in einer bestimmten Zeit entstanden sind. Es ist daher notwendig, diese, wie andere Quellen auch, in ihren Entstehungs- und Wirkzusammenhang zu stellen, ferner deren Bild- und Sprachaussagen vor diesem Hintergrund zu bewerten. Dazu gab die dritte öffentliche Fachtagung des AK Filmarchivierung NRW in Schwerte Anregungen und Handlungshinweise.
21. August 2008
"Langzeitarchivierung. Analog/Digital?"
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Öffentliche Fachtagung in der Katholischen Akademie Schwerte
4. Oktober 2007
"Filme in Archiven. Sammeln, sichern, sichten"
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Öffentliche Fachtagung in der Katholischen Akademie Schwerte